Kaufen Sie keine Welpen im Internet!

Der Online-Handel mit Rassewelpen boomt. Doch Vorsicht: Neben illegal eingeführten und kranken Hundebabys aus Osteuropa werden hier auch Billighunde aus Kamerun/Afrika angeboten. Bereits seit einigen Jahren geben sich kriminelle Banden in den Foren als vermeintliche Züchter aus, die ihre Tiere zu Schnäppchenpreisen angeblich in gute Hände geben wollen. Doch die Hunde gibt es nicht, und die Käufer bleiben am Ende auf den Kosten sitzen.

 

In mangelhaftem Deutsch oder auf Englisch werden Rassehunde für einen Bruchteil des Marktwertes angeboten, teilweise sollen die Tierfreunde sogar nur die Reisekosten übernehmen. Ein Beispiel eines solchen Angebotes finden Sie hier.

 

Allerdings bleibt es nicht bei den Reisekosten: Nach und nach werden weitere Kosten eingefordert, z.B. Tierarztbesuche, Versicherungen oder Medikamente. So kommen schnell mehrere tausend Franken oder Euros zusammen, ohne dass die neuen Besitzer mehr als ein Foto des Hundes gesehen haben. Häufig handelt es sich bei den Fotos um Bilder aus dem Internet.

 


Mehr als Internet-Fotos gibt es nicht!

Bei den Fotos bleibt es dann auch. Trotz hoher Ausgaben erhalten die Tierfreunde nie einen Hund. Oft probieren die Betrüger noch einmal an Geld zu kommen, mit der Behauptung, dass der Hund beim Transport am Zoll aufgehalten wurde. Spätestens jetzt wird den meisten Leuten klar, dass sie einem Betrug zum Opfer gefallen sind. Allerdings ist das Geld dann weg und die Betrüger unauffindbar.