Hundehändler

Das Geschäft boomt mit Hundewelpen aus Osteuropa. In vielen osteuropäischen Ländern werden, von kleinen Familienbetrieben bis zu großen Massenzuchtunternehmen, billigst Rassehundewelpen auf Bestellung produziert. Gefüttert mit Abfall und eingepfercht in dreckigen Zwingern müssen die Hündinnen zweimal pro Jahr werfen, bis sie ausgelaugt verenden. Die Welpen werden im Alter von nur 3-4 Wochen, also viel zu früh, mit einer enormen Gewinnspanne, verkauft. Sie sind meistens schwer krank und ungeimpft, und nicht wenige von ihnen sterben bereits nach wenigen Wochen an Krankheiten wie Tollwut, Parvovirose oder Staupe – Krankheiten, die durch korrekte Impfungen von Anfang an vermeidbar wären. Für unsere Verhältnisse sind diese Tiere jedoch immer noch extrem günstig. Schätzungen von VIER PFOTEN zufolge kommen jährlich etwa 20.000 bis 30.000 dieser Tiere ins Land. Diverse Organisotionen wie zb.VIER PFOTEN bemüht sich mit der Kampagne „Stoppt den illegalen Welpenhandel“ um ein Ende dieses so grausamen Wirtschaftszweiges.


Falsche Zuchtstätten

Vermehrt werden zur Zeit Welpen in vermeindliche Zuchtstätten zum Verkauf angeliefert. Anungslose Welpenkäufer werden an einer  Adresse bestellt. Oft Bekannte oder Freunde der Kontaktpersonen. Welpen aus angeblich eigener Zucht werden so schnell und unbürokratisch  verkauft. Oft sind nur die Jungtiere zu sehen. Papiere und Impfungen sind gefälscht, Hunde nicht gechipt.


Welpenverkauf im Zoofachhandel

Hundewelpenverkauf im Zoofachhandel! Mit grosser Besorgniss werden neustens Hundewelpen im deutschen Zoofachhandel angeboten. Bitte unterstützen Sie keineswegs diese Angebote. Hunde sind keine Discountwaren! Zur Zeit versuchen der Tierschutz, der VDH und diverse andere Organsitionen diesen Verkauf zu stoppen.

Hundefutterlieferanten schliessen sich dieses Initiative an und stoppen die Belieferung der betroffenen Zoofach-Filialen aus Prodest.


Das Geschäft mit todkranken Tieren

Beitrag: Schweizer Fernesehen 

Kassensturz  28.10.2008

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