Das unterstützen Sie bei einem Kauf

In Osteuropa werden Hunde regelrecht "produziert" - und das im grossen Stil. In Massenzuchtanlagen werden Welpen unter nicht artgerechten und tierschutzwidrigen Umständen in eine dunkle und schmutzige Welt von Hinterhöfen und Lagerhallen geboren. Hier zählt nicht das Wohl des Tieres, sondern allein der Profit. Bereits nach viel zu kurzer Zeit werden die Jungtiere von ihren Müttern getrennt und wachsen ohne soziale Kontakte und ohne Zuneigung auf. Weder von Menschen, noch von ihrer Mutter. Diese hat, für die kontinuierliche „Produktion“ missbraucht, ohnehin nicht die Kraft , sich um ihren Nachwuchs zu kümmern.

 

Eine solch isolierte Haltung der Welpen bleibt nicht ohne Folgen: Die Prägung und Sozialisierung zwischen der vierten und 16. Woche stellen die wichtigsten Entwicklungs- und Lernphasen im Leben eines Hundes dar. Misshaltung in dieser Zeit kann zu Störungen und Problemen führen. Nicht selten wachsen solche Tiere später zu kranken, gestörten oder aggressiven Hunden heran. Viele dieser Tiere werden von ihren überforderten Besitzern über kurz oder lang ins Tierheim abgeschoben.


Das böse Erwachen

Und die Mitleid erregenden Blicke der süssen Welpen verfehlen ihre Wirkung nicht: Oft entscheidet sich der Kunde viel zu schnell und unüberlegt zum Kauf. Dabei ahnt er nicht, dass die Tiere weder ausreichend geimpft, noch gechipt oder auch nur entwurmt sind. Darüber hinaus sind die Papiere häufig gefälscht und die Herkunftsangaben entsprechen nicht der Wahrheit. Nicht selten folgt das böse Erwachen schon kurze Zeit später. Für viele betrogene Hundekäufer stellt dann der Gang zum Tierarzt die letzte Hoffnung dar. Doch wenn dieser beim Hund die Krankheit feststellt, ist es meist schon zu spät. Trotz erheblicher Behandlungskosten sterben schliesslich viele dieser armen Tiere oder müssen vom Tierarzt eingeschläfert werden